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Zwiebeln einpflanzen

Erstellt am 27.07.2017 | Aktualisiert am 09.12.2018 | Lesezeit: ca. 8 Minuten 
Zwiebeln kann man sowohl durch Samen als auch mithilfe von Stecklingen anbauen. Letzteres hat den Vorteil, dass die Pflanze viel schneller heranwächst und früher Früchte trägt. Hierbei müssen jedoch einige Dinge beachtet werden, damit aus den Knollen etwas wird. Aus dem Grund erklären wir dir in dieser Anleitung, wie du Steckzwiebeln einpflanzen kannst.

 

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zwiebeln einpflanzen

1.

Richtige Zeit

Genauso wie bei der Aussaat liegt der richtige Zeitpunkt, wann die Steckzwiebeln eingepflanzt werden können, im März sowie April. In dieser Zeit darf es keinen Bodenfrost mehr geben, da du die Erde sonst nicht bearbeiten kannst.

Außerdem sollte er nicht zu nass sein, da die Zwiebeln eine sehr hohe Feuchtigkeit eher weniger gut vertragen.


2.

Steckzwiebeln besorgen

Falls du im letzten Jahr nicht selber Steckzwiebeln vorgezogen hast, dann musst du dir zunächst welche kaufen. Diese erhältst du sowohl online als auch in den meisten Gartenmärkten.

Dabei musst du unbedingt darauf achten, dass diese stets bei Zimmertemperatur gelagert wurden und nicht feucht sind oder sogar schimmeln.


3.

Einpflanzen

Ist es Anfang bis Mitte Frühling und du hast die Zwiebeln gekauft / vorgezogen, dann kannst du mit dem Einpflanzen beginnen. Grabe dazu das Beet / Feld erst einmal um, damit der Boden gelockert wird.

Entferne im Anschluss sämtliches Unkraut sowie alle abgestorbenen Pflanzenteile. Falls die Erde nicht sonderlich nährstoffreich ist, dann solltest du unbedingt reichlich reifen Kompost oder Stallmist untermischen.

Spanne als nächstes eine Pflanzschnur* als Hilfe über das  Feld und ziehe entlang dieser eine ca. 6 cm bis 8 cm tiefe Furche. Setze darin die Zwiebeln im Abstand von 4 cm bis 6 cm mit der Wurzel nach unten ein, bedecke sie bis knapp über den Ansatz des Krautes mit Erde und gieße sie leicht an.

Hinweise:
Zwischen zwei Reihen sollte ein Abstand von rund 30 cm liegen. An einem sonnigen, windgeschützten Standort wachsen die Pflanzen besonders gut.


4.

Pflegen

Während dem Wachstum haben die Zwiebeln relativ wenig Ansprüche. So musst du sie nur alle ein bis zwei Tage ein wenig bewässern und ab Anfang Juli ganz auf das Gießen verzichten.

Zudem solltest du jegliches Unkraut, das direkt neben dem Gemüse wächst, mit einer Hacke entfernen, aufsammeln und auf einem Kompost entsorgen.


5.

Ernten

Sobald das Kraut an der Zwiebel vertrocknet ist, kannst du sie im Normalfall ernten. Suche dir dazu abhängig von der Sorte einen trocknen Tag zum Sommeranfang bzw. Ende August, grabe die Zwiebeln vorsichtig aus und schneide die Reste des Krautes auf eine Länge von wenigen Zentimetern.

Nachdem du Zwiebeln einige Tage lang im Freien trocknen lassen hast, musst du nur noch die äußere Schale durch reiben entfernen.

Hinweis:
Du kannst Ernte auch schon einige Tage eher durchführen. Kürze dazu das Kraut ebenfalls auf eine Länge von 6 cm bis 8 cm, binde immer 8 bis 10 Zwiebeln zusammen und hänge diese geschützt vor Nässe beispielsweise auf dem Dachboden oder am Dach eines Brunnenhäuschens zum Trocknen auf. Nach einigen Wochen kannst diese abnehmen sowie einlagern.


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benötigte Zeit & Kosten

ca. 2-3 Stunden


ca. 0€ bis 10€

benötigte Hilfsmittel

  • Steckzwiebeln
  • Schaufel / Spaten
  • Hacke
  • Wasser
  • Gießkanne
  • Mist / Kompost

Bildquellen

Header: © #110844759 | Urheber: ajlatan | Fotolia.com

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