Dachrinne abdichten
Zusammenfassung der Anleitung
Falls du ein Schnellleser bist, hast du hier eine kompakte Zusammenfassung zum Dachrinne abdichten:
- Finde das Leck.
- Stelle eine Leiter auf.
- Reinige die Dachrinne an der Stelle.
- Entroste das Material gegebenenfalls.
- Bringe Dichtungsmasse / Dichtungsband auf.
Inhaltsverzeichnis
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Dachrinne abdichten
1.
Leck suchen
Im ersten Schritt musst du die Stelle ausfindig machen, aus der das Wasser hinausläuft. Wenn das Leck nicht groß genug ist, dass man es einfach sieht, funktioniert dies am besten bei Regen oder indem du die Regenrinne mit einem Schlauch vorsichtig befüllst.
Hinweis:
Auf einer Leiter erkennt man das Leck manchmal leichter. Sollte das Loch zu groß sein, musst du die gesamte Rinne austauschen.
2.
Leiter aufstellen
Stelle als nächstes ein Leiter auf, um die Dachrinne direkt zu reparieren oder eventuell zu demontieren. So könntest du das Abdichten nämlich am Boden vornehmen.
Achte vor dem Klettern auf die Leiter unbedingt darauf, das diese einen sicheren Halt besitzt, in einem Winkel von ungefähr 70° steht und deine Schuhe bzw. Hände nicht nass sind.
3.
Reinigen
Im Anschluss musst du die Regenrinne von innen reinigen, um den das Auftragen des Dichtungsmittels vorzubereiten. Kehre hierfür zunächst das Laub heraus.
Schabe im Anschluss den Schmutz mit einem Dachrinnenreiniger bzw. einer halbierten Plastikflasche heraus und spüle die Rinne abschließend mit einem Hochdruckreiniger aus.
4.
Entrosten
Bei Dachrinnen aus Metall ist es ebenfalls wichtig diese gegebenenfalls zu entrosten, um größere Lecks zu verhindern. Reibe deshalb den groben Rost mit einer Drahtbürste ab, behandele die entsprechenden Stellen mit einem Rostentferner, spüle sie wieder sauber und wische die Oberfläche trocken.
5.
Abdichten
Nun kannst du die Regenrinne reparieren. Dazu gibt es verschiedene Vorgehensweisen, je nachdem welches Material zum Abdichten du verwenden möchtest:
Silikon:
Silikon eignet sich besonders gut, um kleinere Löcher sowie den Stoß abzudichten. Trage hierzu etwas Silikon auf die Stellen auf und streiche es solange glatt bis kein spürbarer Übergang zur Rinne erkennbar ist. Ansonsten löst es sich beim nächsten Regen schnell wieder ab.
Dichtungsband:
Sowohl für kleine Löcher als auch größere Risse eignet sich das Dichtungsband*. Schneide davon ein passendes Stück ab, erhitze es eventuell etwas mit einem Fön und streiche es an der entsprechenden Stelle fest.
Dichtungsmasse:
Ebenfalls sehr gut für größere Lecks lässt sich Dichtungsmasse* verwenden. Raue dazu die umliegende Fläche mit einem feinkörnigen Schleifpapier (Körnung 400 oder größer) an, trage die Masse gleichmäßig mit einem Pinsel auf und warte bis sie ausgehärtet ist.
Löten:
Falls deine Regenrinne nicht aus Kunststoff, sondern aus einem Metall besteht, kannst du diese auch löten. Die Vorgehensweise dabei zu erläutern, würde jedoch den Rahmen dieser Anleitung sprengen. Deshalb haben wir hier für dich eine separate Erklärung verfasst.
Hinweis:
Damit das Silikon / die Dichtungsmasse ausreichend trocknen kann, solltest du diesen Schritt am besten an einem warmen Tag durchführen, nach dem es einige Tage nicht regnen soll. Zudem ist es sinnvoll Handschuhe anzuziehen, damit keine Dichtmasse und kein Kleber an deinen Händen hängen bleibt.
6.
Wieder montieren
Falls du die Regenrinne abgebaut hast, um sie abzudichten, musst du letztendlich warten bis die Dichtung vollständig trocken / ausgehärtet ist und kannst sie zu guter Letzt wieder montieren.
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